Only you know...


“What can I do? Is what I’m doing enough?”

For the last days I have been listening very closely to our black siblings, trying to find answers, what actions I can take to contribute to a sustainable change. Here is what I found: There is not just one clear way. It totally depends on who you ask. Some tell you that “silence = violence”, at the same time others challenge you to “mute” yourself for a week. I have seen “Just listen” and “Say something!” and “Your silence is a luxury!”. Some say “ask me anything you want” while others make very clear that they have no energy or patience left and are “not here to coddle and hold you”, so if you are a white person and had no clue anything was wrong “go educate yourself”.

“It’s your duty to not look away. You HAVE to watch the video of George Floyd being murdered.” follows “Stop sharing traumatising images and murder porn.”

“Just show that you are not ok with this” and then “This is not enough, you need to do more!”.


There is no question that we all have work to do to make an anti-racist society possible. A lot of BIPOC have done their work already (because they had no choice like the rest of us). Now it’s on all of us to prioritise it. The thing is that there is no “right” way to do it. Only you know what your next step is. Posting and reposting wildly everything you find before you have educated yourself what is harmful and what isn’t (for example the popular response “all lives matter” -> true AND not f*cking relevant in this context) can do more damage than good. Only you know what you need to do!

Maybe your next step is to order a book about racism in your part of the world. Maybe it is to have courageous conversations. Maybe it is going to your first protest, to mute yourself, to share BIPOC voices, to start educating your community, to cry and grief and shout angrily in a safe space, because you honestly didn’t know and need to deal with your emotions first...the possibilities are endless. And no one else can tell you what to do. Find an approach, an educator, an action that takes you one step further on your exploration of racism and white privilege. And when you made that step, find the next one. If you overwhelm yourself you will freeze or fight by going into denial. One step. And then another. That’s how we create change. Together.

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“Was kann ich tun? Ist das was ich tue genug?”

Dadurch dass ich viele Freunde und Kundinnen in Amerika und Kanada habe beschäftigen mich diese Fragen im Bezug auf Rassismus. Über die letzte Woche habe ich im Besonderen den BIPOCs verstärkt zugehört um Antworten zu finden, was ich konkret tun kann um nicht nur temporäre, sondern dauerhafte Veränderungen zu schaffen. Hier ist was ich rausgefunden habe: Es gibt keine klare Antwort. Je nachdem wen man fragt und wem man zuhört bekommt man verschiedenste Meinungen. Manche sagen dass “Schweigen = Gewalt”, zur selben Zeit fordern andere dazu auf dich für mindestens eine Woche auf “stumm” zu stellen. Ich habe die Worte “Hör einfach zu” und “Sag etwas!” and “Dein Schweigen ist Luxus” gelesen. Manche sagen “frag mich was auch immer du willst” während andere ganz klar machen, dass sie erschöpft sind und keine Energie übrig haben “um Weiße zu halten und trösten”, solltest du also weiß sein und nicht gewusst haben dass etwas ganz schön shied läuft “dann geh und bilde dich weiter”.

“Es ist deine Pflicht nicht wegzuschauen. Du musst dir das Video anschauen in dem George Floyd ermordet wird.” folgt auf “Hör auf traumatisierenden Bilder und Murder Porn zu teilen.”

“Es hilft schon wenn du sagst dass das nicht ok ist” und dann “Das ist nicht genug, du musst mehr tun!”.


Es gibt keinen Zweifel daran dass wir alle zusammen arbeiten müssen um eine Anti-Rasisstische Gesellschaft möglich zu machen. Viele BIPOC haben ihren Teil der Arbeit schon getan. Jetzt geht es darum dass wir alle diese Arbeit zu einer unserer Prioritäten machen. Jedoch gibt es nicht nur den einen, den “richtigen” Weg. Nur du weißt ganz genau was dein nächster Schritt ist. Einfach alles teilen was du finden kannst bevor du dich weiter damit beschäftigt hast (wie zum Beispiel die Antwort auf Black lives matter “all lives matter” -> das ist eine wahre Aussage UND nicht im mindesten relevant in diesem Kontext) was noch mehr Schaden anrichtet. Nur du weißt was für dich richtig ist!

Vielleicht ist dein nächster Schritt ein Buch über Rassismus im jetzt und hier zu lesen. Vielleicht ist es an der Zeit mutige(re) Gespräche zu führen. Vielleicht gehst du zu deinem ersten Protest, stellst dich “stumm” um BIPOC zu Wort kommen zu lassen, bringst das was du gelernt hast in deine Gemeinde. Und vielleicht musst du auch erstmal an einem sicheren Ort weinen und trauern und wütend sein, weil du tatsächlich keine Ahnung hattest dass es so schlimm ist und du dich erstmal mit deinen Gefühlen auseinandersetzen musst...es gibt so viele Möglichkeiten. Und niemand anderes kann dir sagen was du tun musst. Finde einen Ansatz, einen Lehrer, eine Aktion die dich einen Schritt weiter bringt auf deiner Erkundungstour von Rassismus und weißem Privileg. Und wenn du diesen Schritt gemacht hast, finde den nächsten. Denn wenn du dich überforderst bleibst du entweder ganz stehen oder kämpfst darum wieder in Unwissenheit zurückzusinken. Ein Schritt. Und noch einer. So erschaffen wir Veränderungen. Zusammen.

© 2016-2020 Annika Suoma Frey
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